Unfall oder Mord?

Tanja Gräff verschwand am frühen Morgen des 07.06.2007 nach dem Besuch des Sommerfestes der Fachhochschule Trier spurlos – am 11.05.2015, 8 Jahre nach ihrem Verschwinden, wurden ihre sterblichen Überreste knappe 800 Meter von der Fachhochschule an dem roten Felsen aufgefunden.

TV-Beitrag des WDR: „Mord ohne Täter – Der rätselhafte Tod der Tanja Gräff“

Dieser Videobeitrag ist bis jetzt (06/17) die letzte Zusammenfassung aller Ereignisse von der Abfahrt zum Sommerfest bis hin zum Auffinden der sterblichen Überreste.

Wie die Staatsanwaltschaft Trier auf der Pressekonferenz vom 28.06.2017 mitteilte, wird der Tod von Tanja als Unfall gewertet – der Fall ist nunmehr abgeschlossen.

Dem Interessierten bieten wir hier die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild zu machen.

(c) Moritz Post

Niederschrift der Pressekonferenz über die abschließenden Ermittlungsergebnisse vom 28.06.2017

Während der abschließenden Pressekonferenz wurden die Gründe, die zur Einstellung des Verfahrens führten, erläutert. An dieser Stelle wurde versucht, anhand des durch den Volksfreund veröffentlichten Aufzeichnung der Pressekonferenz den gesamten dort verlautbarten Text schriftlich wiederzugeben, dort, wo die Stimme nicht verstanden werden konnte, wurden ___ eingesetzt. „Niederschrift der Pressekonferenz über die abschließenden Ermittlungsergebnisse vom 28.06.2017“ weiterlesen

Traurig (Ein Kommentar)

Zum Artikel „Fall Tanja: Letzte Zweifel bleiben“ (TV vom 29. Juni):

Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Polizei die Ermittlungen im Fall Tanja Gräff einstellen würde. Insofern habe ich hier mit keiner Überraschung mehr gerechnet. Es ist jedoch traurig zu lesen, in welch absurde Richtung die „Ermittlungen“ zuletzt abgedriftet sind.

Da kommt auf einmal ein psychologisches Gutachten auf, welches Tanja einen labilen Zustand attestiert. Und aufgrund einiger kleiner Fläschchen Berentzen, die neben Tanjas Überresten gefunden wurden, wird plötzlich ein Verdacht laut, sie wäre möglicherweise „stark alkoholisiert“ gewesen (wenn Sie einmal nachrechnen, entsprechen zehn Fläschchen des Likörs in etwa einem Viertelliter Rotwein). „Traurig (Ein Kommentar)“ weiterlesen